Ohne Graben zum Rohr

Wenn ein Haus in einem bestehenden Wohngebiet gebaut wird, macht man sich häufig bei den Nachbarn gleich wenig beliebt. Leider muss die Strasse aufgebrochen werden, um die Anschlüsse an die öffentliche Versorgung zu gewährleisten. Doch neue Rohre können auch verlegt werden, ohne die Strasse aufreissen zu müssen. Richtpressungen kommen in diesem Fall zum Einsatz. Ähnlich einer Horizontalbohrung wird ein Tunnel in die Erde gegraben, in welche die Rohleitung eingezogen werden kann. Im Gegensatz zur Bohrung wird das Erdreich allerdings nicht gelockert und ausgehoben, sondern verdrängt. Hierdurch stabilisiert sich der neue Tunnel automatisch selbst, und es müssen keine aufwendigen Stabilisierungen eingezogen werden, bevor das Rohr selbst den neu geschaffenen Platz einnimmt.

Die Emil Keller AG hat beispielsweise die passenden Geräte, um eine solche Richtpressung vornehmen zu können. Das Gerät wird an der Hauswand angesetzt und arbeitet sich dann unterirdisch bis zu den Versorgungsleistungen in der Strasse vor. Da es sich nicht um einen Bohrkopf handelt, ist auch die Gefahr gering, dass diese öffentlichen Leitungen beschädigt werden. Der Anschluss erfolgt also durchweg geplant und es ist nicht nötig, die Versorgung der Nachbarn länger als unbedingt nötig einzuschränken, um die Anschlüsse festzuziehen. Da auch die Reparatur einer aufgerissenen Strasse nicht mehr notwendig ist, können Hausbesitzer davon ausgehen, dass die Arbeiten mithilfe der Richtpressungen deutlich günstiger ausfallen.

 

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